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Vitalrevue

Sport und Training

Joggen für Anfänger: In 10 Wochen zu 30 Minuten am Stück

Wer bisher keinen Sport macht, kommt mit drei kurzen Einheiten pro Woche und Gehpausen in etwa zehn Wochen auf 30 Minuten Laufen ohne Pause. Der Plan, ein einfacher Tempo-Test und echte Kalorienwerte.

Von Redaktion 11 Min. Lesezeit

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Beine einer Joggerin in dunkler Laufhose und hellen Laufschuhen auf einem asphaltierten Weg in einem sonnigen Park mit Bäumen
Foto: Fotorech / Pixabay, Pixabay-Inhaltslizenz

Beim Joggen für Anfänger führt der sicherste Weg über Gehpausen: Mit drei Einheiten pro Woche schaffen die meisten Untrainierten nach 9 bis 10 Wochen 30 Minuten am Stück. Das Programm „Couch to 5K“ des britischen Gesundheitsdienstes NHS beginnt genau so, mit Laufabschnitten von einer Minute und 90 Sekunden Gehen dazwischen.

Das klingt nach wenig, und genau darum geht es. Herz und Lunge passen sich in wenigen Wochen an. Sehnen, Knochen und Gelenke brauchen länger, und sie melden sich erst, wenn es zu spät ist. Wer am Anfang zu viel macht, steht in Woche vier oft mit schmerzendem Schienbein am Rand.

Vor dem ersten Lauf: wann ein ärztlicher Check sinnvoll ist

Die Deutsche Herzstiftung rät Sporteinsteigern zu einer ärztlichen Untersuchung vor dem ersten Training. Das gilt besonders bei Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht, für alle Untrainierten über 45 Jahre und ausnahmslos für Menschen mit bekannter Herzerkrankung. Gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren haben nach § 25 SGB V Anspruch auf eine ärztliche Gesundheitsuntersuchung, bei der auch eine schriftliche Präventionsempfehlung für Bewegungsangebote ausgestellt werden kann.

Sofort abbrechen und ärztlich abklären lassen, wenn beim Laufen Druck in Brust, Rücken oder Hals auftritt, die Leistung plötzlich deutlich nachlässt, Atemnot, Schwindel oder Unwohlsein einsetzen. Halten Brustbeschwerden in Ruhe länger als fünf Minuten an, ist das nach Angaben der Herzstiftung ein Fall für den Notruf 112. Nach einem Infekt mit Fieber gehört die Frage, wann Training wieder möglich ist, in die Hausarztpraxis.

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Was 30 Minuten Joggen bringen

Die Bewegungsempfehlungen, die das Bundesgesundheitsministerium auf Basis der WHO-Leitlinie von 2020 zusammengefasst hat, sehen für Erwachsene pro Woche 150 bis 300 Minuten Ausdauer in moderater Intensität vor oder 75 bis 150 Minuten in höherer Intensität. Joggen zählt zur höheren Intensität. Dreimal 25 bis 30 Minuten pro Woche decken das Minimum also schon ab. Laut der Studie GEDA 2019/2020 erreichen das nur 52 Prozent der 18- bis 64-Jährigen in Deutschland.

Für das Laufen selbst gibt es gute Langzeitdaten. Eine Metaanalyse im „British Journal of Sports Medicine“ (Pedisic et al., 2020) wertete 14 Studien mit zusammen 232.149 Teilnehmenden aus: Wer lief, hatte ein um 27 Prozent geringeres Risiko, im Beobachtungszeitraum zu sterben, und ein um 30 Prozent geringeres Risiko für Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mehr Laufen brachte in dieser Auswertung keinen messbar größeren Vorteil. Schon einmal pro Woche war besser als gar nicht.

Ähnlich fiel eine US-Kohortenstudie mit 55.137 Erwachsenen aus (Lee et al., „Journal of the American College of Cardiology“, 2014). Läufer hatten über durchschnittlich 15 Jahre ein um 30 Prozent niedrigeres Sterberisiko insgesamt und ein um 45 Prozent niedrigeres für Herz-Kreislauf-Tod. Der Effekt zeigte sich bereits bei 5 bis 10 Minuten pro Tag und Tempi unter 9,7 km/h. Beides sind Beobachtungsstudien. Sie belegen einen Zusammenhang, aber nicht, dass allein das Laufen den Unterschied macht.

Wie langsam „langsam“ ist: der Sprechtest

Der häufigste Fehler am Anfang ist das Tempo. Die Herzstiftung beschreibt die richtige Intensität so: schwitzen und etwas außer Atem kommen, aber noch ein Gespräch führen können. Wer nur noch einzelne Wörter herausbringt, ist zu schnell. Viele Einsteiger landen damit bei 7 bis 8 km/h, manche darunter, und das ist in Ordnung.

Dass hinter dem langsamen Tempo mehr steckt als Bequemlichkeit, zeigt die niederländische Studie NLstart2run (Kluitenberg et al., 2016). Darin führten 1.696 Laufanfänger sechs Wochen lang Tagebuch über Training und Beschwerden. Wer in der Vorwoche mit höherer gefühlter Anstrengung gelaufen war, hatte ein höheres Verletzungsrisiko. Am wenigsten Verletzungen gab es bei mehr als 60 Minuten pro Woche in niedriger Intensität. Gesichert ist vor allem der Befund zur Intensität. Den Zusammenhang mit dem Umfang halten die Autoren selbst für erklärungsbedürftig und warnen davor, ihn eins zu eins als Regel zu übernehmen.

Ein einfacher Test für unterwegs: einen Satz mit zehn Wörtern laut sagen. Klappt das ohne Luftholen in der Mitte, passt das Tempo. Pulsuhren sind dafür nicht nötig. Herzpatienten sollten ihren Trainingspuls dagegen mit dem Kardiologen absprechen.

Der Trainingsplan: von null auf 30 Minuten in 10 Wochen

Der folgende Laufplan für Anfänger arbeitet mit drei Einheiten pro Woche und mindestens einem freien Tag dazwischen, etwa Montag, Mittwoch und Samstag. Jede Einheit beginnt mit 5 Minuten zügigem Gehen und endet mit 5 Minuten lockerem Gehen. Die Laufzeit pro Einheit steigt dabei von Woche zu Woche meist um weniger als ein Drittel.

WocheLaufabschnitteGehpauseLaufzeit pro EinheitPlus zur Vorwoche
18 × 1 min1:30 min8 minStart
27 × 1:30 min1:30 min10,5 min+31 %
36 × 2 min1:30 min12 min+14 %
45 × 3 min1:30 min15 min+25 %
53 × 6 min2 min18 min+20 %
63 × 7 min2 min21 min+17 %
72 × 11 min2 min22 min+5 %
82 × 13 min2 min26 min+18 %
920 min + 8 min2 min28 min+8 %
101 × 30 minkeine30 min+7 %

Warum diese Grenze bei rund 30 Prozent? In einer dänischen Kohortenstudie mit 874 Laufanfängern (Nielsen et al., 2014) hatten Teilnehmende, die ihren Wochenumfang um mehr als 30 Prozent steigerten, häufiger typische Überlastungsschäden wie Schienbeinkantensyndrom, Läuferknie oder Beschwerden an der Patellasehne als jene mit weniger als 10 Prozent Steigerung. Das Ergebnis war knapp nicht statistisch signifikant, die Autoren empfehlen Anfängern trotzdem, unter 30 Prozent zu bleiben. Die oft zitierte 10-Prozent-Regel ließ sich in dieser Studie nicht als Schutz belegen.

Ab Woche 7 werden die Pausen seltener, die Laufzeit wächst kaum. Das ist Absicht. Der Sprung von 7-Minuten-Blöcken auf 11 Minuten am Stück fordert mehr, als die Gesamtzahl vermuten lässt. Wer lieber eine Woche länger braucht, verliert nichts. Das NHS-Programm sagt ausdrücklich, dass es auch in mehr als 9 Wochen absolviert werden kann.

Checkliste: Woche wiederholen oder weitergehen?

Am Ende jeder Woche lohnt ein kurzer Blick zurück. Weitergehen, wenn alle drei Einheiten der Woche geschafft wurden und

  • der Sprechtest in den Laufabschnitten durchgehend klappte,
  • am Morgen nach dem Lauf keine Schmerzen an Schienbein, Knie, Achillessehne oder Fußsohle auftraten,
  • ein eventueller Muskelkater vor der nächsten Einheit abgeklungen war,
  • keine Einheit wegen Erschöpfung abgebrochen wurde.

Fehlt einer der Punkte, die Woche einfach wiederholen. Schmerz an einer Stelle, der beim Laufen stärker wird oder am nächsten Tag noch da ist, ist kein Muskelkater. Dann pausieren und bei mehr als einer Woche Dauer ärztlich abklären lassen.

Wie oft pro Woche joggen?

Für die ersten Monate sind drei Läufe pro Woche ein guter Rahmen, mit Ruhetag dazwischen. So ist es auch im NHS-Plan angelegt. Zwei Läufe reichen ebenfalls, der Plan dauert dann eben länger. In der NLstart2run-Studie zeigte sich sogar ein Trend, dass drei Läufe pro Woche bei Anfängern etwas riskanter waren als zwei, allerdings ohne statistische Sicherheit.

Jeden Tag zu laufen, ist für Einsteiger keine gute Idee. Die freien Tage lassen sich mit Gehen, Radfahren oder Krafttraining füllen. Die Bewegungsempfehlungen sehen muskelkräftigende Übungen ohnehin an mindestens zwei Tagen pro Woche vor. Kniebeugen, Ausfallschritte und Wadenheben an der Treppenstufe sind für Läufer naheliegend.

Rechenbeispiel: Wie hoch ist das Verletzungsrisiko in 10 Wochen?

Eine Metaanalyse in „Sports Medicine“ (Videbæk et al., 2015) beziffert die Verletzungsrate bei Laufanfängern auf 17,8 laufbedingte Verletzungen pro 1.000 Laufstunden. Bei erfahrenen Freizeitläufern waren es 7,7. Die Zahl lässt sich grob auf den Plan oben umlegen:

  • Laufzeit pro Einheit, Wochen 1 bis 10 zusammen: 8 + 10,5 + 12 + 15 + 18 + 21 + 22 + 26 + 28 + 30 = 190,5 Minuten
  • bei drei Einheiten pro Woche: 190,5 × 3 = 571,5 Minuten, also rund 9,5 Stunden reine Laufzeit
  • erwartete Verletzungen: 9,5 h × 17,8 / 1.000 h = 0,17

Rechnerisch trifft es also etwa jeden sechsten Einsteiger, der den Plan durchläuft. Die Spanne zwischen den Einzelstudien ist groß (2,5 bis 33 Verletzungen pro 1.000 Stunden), und die Definition von „Verletzung“ reicht von einem Tag Pause bis zum Arztbesuch. Als Größenordnung taugt die Zahl trotzdem: Ein paar schmerzhafte Tage sind am Anfang häufig, und genau deshalb lohnt sich die Wiederholungs-Checkliste.

Kalorienverbrauch beim Joggen

Der Energieverbrauch lässt sich mit dem „Compendium of Physical Activities“ abschätzen, einer wissenschaftlichen Sammlung von Messwerten, die 2024 zuletzt für Erwachsene von 19 bis 59 Jahren aktualisiert wurde. Es gibt für jede Tätigkeit einen MET-Wert an, also ein Vielfaches des Ruheumsatzes. Die Faustformel lautet: Kilokalorien ≈ MET × Körpergewicht in kg × Dauer in Stunden.

Tätigkeit (MET laut Compendium)60 kg, 30 min75 kg, 30 min90 kg, 30 min
Zügiges Gehen, 5,6–6,3 km/h (4,8)144 kcal180 kcal216 kcal
Joggen, 6,4–6,8 km/h (6,5)195 kcal244 kcal293 kcal
Joggen, 8,0–8,4 km/h (8,5)255 kcal319 kcal383 kcal
Laufen, 9,7–10,1 km/h (9,3)279 kcal349 kcal419 kcal

Rechenweg am Beispiel der zweiten Zeile, 75 kg: 6,5 × 75 × 0,5 = 243,75, gerundet 244 kcal. Die Geschwindigkeiten sind aus den Meilenangaben des Compendiums umgerechnet. Im Wert steckt der Ruheumsatz, den der Körper auch auf dem Sofa verbraucht hätte. Zieht man ihn ab (1 MET), bleiben bei 75 kg und 8 km/h noch 7,5 × 75 × 0,5 = 281 kcal echter Mehrverbrauch.

Für den Plan bedeutet das: Eine Einheit in Woche 1 (8 Minuten Joggen bei 6,5 MET, 20,5 Minuten Gehen, vereinfacht mit 3,8 MET für mäßiges Tempo) kommt bei 75 kg auf etwa 65 + 97 = 162 kcal. In Woche 10 sind es mit 30 Minuten bei 8 km/h und 10 Minuten Gehen rund 319 + 48 = 367 kcal. Wer mit Laufen abnehmen will, sollte deshalb auch das Essen im Blick behalten: 300 kcal pro Lauf sind schnell wieder aufgenommen.

Ausrüstung: was wirklich nötig ist

Ein Paar Laufschuhe, das beim Anprobieren mit Laufsocken bequem sitzt und vorne etwa eine Daumenbreite Platz lässt, genügt für den Start. Alte Turnschuhe oder Freizeitsneaker sind für die ersten Wochen eher ungeeignet, weil sie oft kaum dämpfen und schlecht sitzen. Teure Laufbandanalysen braucht es am Anfang nicht.

Bei der Kleidung gilt: lieber leicht fröstelnd starten als warm eingepackt. Die Herzstiftung empfiehlt bei Kälte eine atmungsaktive Jacke mit Reißverschluss und ein Halstuch, das sich lockern lässt, dazu eine Mütze. Im Sommer helfen eine Kappe, schweißableitende Kleidung und ausreichend Trinken. Baumwollshirts saugen sich voll und kühlen nach dem Lauf schnell aus.

Häufige Fehler beim Laufeinstieg

  • Zu schnell loslaufen: Die ersten fünf Minuten gehen, erst dann das erste Laufintervall. Wer nach zwei Minuten keucht, läuft schlicht zu schnell.
  • Wochen überspringen: Wer sich in Woche 3 stark fühlt, hat meist ein gut trainiertes Herz-Kreislauf-System, aber noch keine angepassten Sehnen.
  • Mit Infekt laufen: Die Herzstiftung rät, nach einer Erkältung 2 bis 3 Tage über das Abklingen hinaus zu warten. Nach Fieber verlängert sich die Pause häufig auf insgesamt 7 bis 14 Tage, Training mit Fieber kann das Risiko für eine Herzmuskelentzündung erhöhen.
  • Muskelkater übergehen: Mit deutlichem Muskelkater in die nächste Einheit zu starten, ist unnötig. Einen Tag mehr Pause kostet nichts.
  • Hügelige Strecken wählen: Bergab bremsen die Oberschenkel bei jedem Schritt, das fördert Muskelkater. Für den Anfang reichen flache Runden auf Asphalt, Waldweg oder Tartanbahn.

Laufgruppen und Kurse über die Krankenkasse

Wer allein schwer in Gang kommt, findet in Lauftreffs von Sportvereinen und in Laufkursen Anschluss. Krankenkassen können nach § 20 Abs. 5 SGB V Präventionskurse übernehmen oder bezuschussen, wenn diese zertifiziert sind. Bei der Entscheidung berücksichtigen sie eine ärztliche Präventionsempfehlung aus der Gesundheitsuntersuchung. Welche Kurse vor Ort anerkannt sind und wie hoch der Zuschuss ausfällt, sagt die jeweilige Kasse.

Häufige Fragen

Wie viele Minuten sollte man als Anfänger joggen?

Am Anfang zählt die reine Laufzeit kaum. Sinnvoll sind Einheiten von 20 bis 30 Minuten Gesamtdauer mit 8 bis 12 Minuten Laufen, aufgeteilt in kurze Abschnitte. Erst nach einigen Wochen werden die Abschnitte länger.

Wie lange braucht man als Anfänger für 1 km?

Bei 8 km/h dauert ein Kilometer 7:30 Minuten, bei 6,5 km/h gut 9 Minuten. Beides ist für Einsteiger ein normales Tempo. Auf die Zeit pro Kilometer kommt es in den ersten Monaten nicht an.

Ist es möglich, untrainiert 5 km zu laufen?

Ohne Pausen meist nicht. Wer 30 Minuten am Stück schafft, kommt bei 7 bis 8 km/h auf 3,5 bis 4 km. Für 5 km braucht es in diesem Tempo 38 bis 43 Minuten. Mit Gehpausen sind 5 km dagegen schon früher machbar, weil Gehen ausdrücklich erlaubt ist.

Was ist die 80/20-Regel beim Laufen?

Gemeint ist, etwa 80 Prozent der Trainingszeit locker zu laufen und nur 20 Prozent schnell. Die Regel stammt aus dem Training von Ausdauersportlern. Für Einsteiger ist sie zweitrangig: In den ersten zehn Wochen sollte praktisch jeder Lauf locker sein.

Ist es gesund, jeden Tag joggen zu gehen?

Für Anfänger nicht. Sehnen und Knochen brauchen zwischen den Läufen Erholung. Tägliche Bewegung ist trotzdem gut, an laufreien Tagen eben als Gehen, Radfahren oder Krafttraining.

Ist Joggen mit 70 Jahren geeignet?

Grundsätzlich ja, das NHS-Programm richtet sich ausdrücklich an jedes Fitnessniveau. Untrainierte über 45 sollten sich laut Herzstiftung aber vorher ärztlich untersuchen lassen. Ältere Einsteiger planen besser mit längeren Gehpausen und wiederholen Wochen großzügiger.

Fazit

Für den Einstieg ins Joggen genügen drei Einheiten pro Woche, ein Tempo, bei dem Sprechen noch klappt, und Gehpausen, die erst nach und nach verschwinden. Nach etwa zehn Wochen stehen so 30 Minuten am Stück. Wer Risikofaktoren hat oder über 45 ist und lange keinen Sport gemacht hat, lässt sich vorher durchchecken. Eine wiederholte Woche kostet sieben Tage, eine Schienbeinkantenreizung oft mehrere Wochen Pause.

Quellen

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